Ingenieurwissenschaften

Dekan Prof.Dr.-Ing. Dieter Schramm
Dekan Prof. Dr.-Ing. Dieter Schramm

Die Ingenieurwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen bieten mit ihren vier Abteilungen „Bauwissenschaften“, „Elektrotechnik und Informationstechnik“, „Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft“ sowie „Maschinenbau und Verfahrenstechnik“ eine einzigartige Forschungsbandbreite. Diese ist eng mit Lehre auf höchstem Niveau verbunden: Das Angebot zahlreicher auslandsorientierter Bachelor- und Master-Studiengänge nutzen derzeit rund 8.700 junge Menschen aus insgesamt  105 Nationen. In Kombination mit rund 80 Lehrstühlen macht dies die Fakultät zu einer der größten Deutschlands.

Unterstützt durch sieben An-Institute und kooperierende Institute setzt die Fakultät ihre gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Industrie erzielten Forschungsergebnisse effizient und schnell in anwendungsreife Praxisprojekte um. Nicht nur aus diesem Grund sind die Ingenieurwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen in vielen Bereichen weltweit hoch angesehen: In der Nanotechnologie nehmen sie ebenso einen Spitzenplatz ein wie zum Beispiel in der Erforschung von Verbrennungsprozessen. Auch in den Bereichen Automobiltechnik, Energie, Umwelttechnik und Halbleiterforschung ist das Renommee hoch. Gleiches gilt für die Optimierung von Kommunikations-, Funk- und Radarsystemen, Energienetzen sowie für die Optoelektronik und interaktive Mediensysteme. An der Fakultät ­entsteht eins der größten deutschen Hochschulinstitute für Schiffs- und Meerestechnik. Im Wirtschaftsingenieurwesen werden – vor allem mit Blick auf die Automobilindustrie – vielseitig qualifizierte Absolventen für die Schnittstellen zwischen Ingenieurwissenschaften und Betriebswirtschaft ausgebildet. Die Bauwissenschaften belegen im CHE-Ranking Spitzenplätze. Auch Kognitionswissenschaftler und Psychologen ­gehören an der UDE zur ingenieurwissenschaft­lichen Fakultät: Denn bei allen technischen ­Entwicklungen bleibt es doch der Mensch, der Geräte steuert und Maschinen programmiert, so dass die Mensch-Maschine-Interaktion ein wichtiger Bestandteil der hiesigen Forschung ist.
Und nicht zu vergessen: Dank spezieller ­Informationsangebote für Schülerinnen ist auch der Frauenanteil in der Fakultät mit rund 24 Prozent ungewöhnlich hoch.