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Wissenschaftlicher Direktor: Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan

Wissenschaft und Praxis für die Einwanderungsgesellschaft

Das ZfTI arbeitet seit 1985 zu Migration und Einwandererintegration. Es leistet durch die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Einwanderung einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zum gegenseitigen Verständnis unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Indem das ZfTI Migrations- und Integrationsforschung mit der Arbeit zu Herkunftsländern von Migrant*innen (insbesondere zur Türkei) zusammenfasst, gelingt ein zeitgemäßer Zugang zur Lebenswirklichkeit in der Migration.

Dabei betreibt das ZfTI nicht nur Forschung und Politikberatung, sondern programmiert auch Maßnahmen, die unmittelbar an die Einwanderungswirklichkeit vor Ort anschlussfähig sind und zu einer Verbesserung des Zusammenlebens ebenso wie zur Chancengleichheit beitragen.

Das ZfTI ist eine Stiftung des Landes NRW, institutionell gefördert durch das MKFFI. Es ist seit 2010 Institut an der UDE. Am ZfTI arbeiten Psycholog*innen, Soziolog*innen, Politikwissenschaftler*innen und Wirtschafts­wissenschaftler*innen in einem interdisziplinären Team mit bilingualen Kompetenzen. Wissenschaftlicher Leiter ist der deutsch-türkische Psychologe und Literaturwissenschaftler Prof. Hacı-Halil-Uslucan, gleichzeitig Inhaber der Professur für Moderne Türkeistudien an der UDE.

Das ZfTI organisiert seine Arbeit in Programmbereichen. Diese ist wie folgt gegliedert:

Bildung, Erziehung und Gesundheit in der Migration

Sozialintegration und Dateninfrastrukturen

Interkulturelle Kommunikation und Arbeitsmarktintegration

Zivilgesellschaft, religiöse Diversität und politische Steuerung

Migration und Integration im grenzüberschreitenden Raum Deutschland-Türkei.

Aktuell führt das ZfTI im Rahmen dieser Programme fünf größere Forschungs- bzw. Modellprojekte durch, finanziert u.a. durch die Bundeszentrale für politische Bildung (politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft), das MKFFI NRW (aktuelle deutsch-türkische Migrationsbewegungen), das BMBF (Arbeitsmarktintegration Geflüchteter), das BMFSFJ (soziale Dienstleistungen von Migrant*innenorganisationen) und die Stadt Essen (Sozialstruktur der syrischen Bevölkerung in Essen), die von insgesamt acht Wissenschaftler*innen am Institut bearbeitet werden, bei Verbundprojekten in Kooperation mit anderen Einrichtungen.