Perspektiven

Das Hauptaugenmerk der Forschung der Fakultät für Chemie wird in den kommenden Jahren vor allem darin liegen, die von ihr koordinierten erfolgreich laufenden bzw. kürzlich gestarteten Verbundprojekte, den SFB 1093, den SFB/TRR 247 und das SPP 2122 in die erfolgreichen Verlängerungen zu führen. Hierzu gehören auch strategische und strukturbildende Maßnahmen in der Fakultät, die in den letzten Jahren begonnen wurden und in den nächsten Jahren die Fakultät nachhaltig weiterentwickeln werden. Im Rahmen des SFB 1093 konnte eine W1-Juniorprofessur im Themengebiet Biosupramolekulare Chemie erfolgreich mit Jun.-Prof. Jens Voskuhl besetzt werden. Im Rahmen des SFB/TRR 247 soll in Kürze eine Juniorprofessur zum Thema Anorganische Strukturanalytik von Katalysatoren ausgeschrieben werden. In der Technischen Chemie wird noch in diesem Jahr eine weitere Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt Elektrochemie eingerichtet. Diese wird aus dem Tenure-Track-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses des BMBF gefördert, in dessen Rahmen noch eine weitere Juniorprofessur im Bereich der Wasser- und Umweltforschung an unserer Fakultät eingerichtet werden soll. Die erfolgreiche Nachwuchsförderung im akademischen Bereich wird in den nächsten Jahren also weiterhin ein Schwerpunkt der Fakultät für Chemie sein. In der Didaktik wurden die Weichen für eine erfolgreiche Weiterführung der empirischen Bildungsforschung durch die Berufung von Prof. Mathias Ropohl mit den Forschungsschwerpunkten Entwicklung und Evaluation von Methoden formativer Diagnose und Bewertung sowie die Analyse des Medieneinsatzes im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht als vorgezogene Neubesetzung der Professur von Prof. Elke Sumfleth gestellt. Im Biofilm Centre konnte die Fakultät für die Nachbesetzung der Professur von Prof. Wolfgang Sand mit Prof. Alexander Probst einen weiteren jungen Kollegen mit hervorragenden Zukunftsperspektiven gewinnen. Es zeigt sich heute schon, dass die Nachwuchswissenschafter*innen und die jungen Kolleg*innen die Fakultät mit ihren neuen Forschungsprojekten bereichern, das Portfolio der Essener Chemiker*innen erweitern und das Forschungsprofil der Fakultät weiter schärfen. Insgesamt sind so die Voraussetzungen für eine Weiterführung der erfolgreichen Arbeit in Essen gegeben und die Fakultät für Chemie ist so mit den zahlreichen bereits gut laufenden Verbundprojekten sowie dem neu hinzugekommenen akademischen Nachwuchs auch für die nächsten Jahre weiterhin gut aufgestellt.