Kopfgrafik


Liebe Leserinnen und Leser,

Prof.Dr.-Ing. Jörg Schröder
Prof. Dr.-Ing. Jörg Schröder

der nunmehr sechste Forschungsbericht der Universität Duisburg-Essen widmet sich der Forschung in unseren elf Fakultäten.
Bei der Einwerbung von Forschungsmitteln kann die Universität Duisburg-Essen auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurückblicken. Die erneute Leistungssteigerung unserer Universität wird durch die Steigerung der Drittmittelausgaben von 97 Millionen Euro 2011 auf 106 Millionen Euro (beides inklusive Medizin) belegt.

Um nur einige Highlights zu nennen: Das 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligte Käte Hamburger Kolleg (Initiatoren: Prof. Tobias Debiel, INEF/UDE; Prof. Claus Leggewie, KWI; Prof. Dirk Messner, DIE, Bonn) nahm 2012 seine Arbeit auf. Zu Beginn des Jahres 2012 startete die DFG-Forschergruppe 1509 „Ferroische Funktionsmaterialien: Mehrskalige Modellierung und experimentelle ­Charakterisierung“ unter der Sprecherschaft von Prof. Jörg Schröder ihre Forschungs­arbeiten. Ebenso wurde unter der Beteiligung von Essener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Forschergruppe 1581 „Extinction Learning: Neural Mechanisms, ­Behavioural ­Manifestations, and Clinical Implications“ ­erfolgreich eingerichtet. Sprecher ist Prof. Onur Güntürkün von der Ruhr Universität Bochum; ihr Vize-Sprecher ist Prof. Manfred Schedlowski. Darüber hinaus startete das von Prof.Dr. Dagmar Führer-Sakel koordinierte Schwerpunktprogramm 1629 „THYROID TRANS ACT – Translation of Thyroid Hormone Actions beyond Classical Concepts“.
Ins NETZ-Gebäude (wissenschaftliche Leitung: Prof. Christof Schulz, Koordination: Dr. Marion Franke) konnten nach knapp eineinhalbjähriger Bauzeit im November 2012 die ersten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ziehen. ­Inzwischen haben die ersten Arbeitsgruppen ihre Forschungsaktivitäten aufgenommen. Ebenso wurde das Verbundprojekt EffizienzCluster ­LogistikRuhr (mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie, UDE-Koordinator: Prof. Bernd Noche) in 2012 erfolgreich begutachtet und startet somit in seine zweite Förderphase.
In der Nachwuchsförderung konnte sich die UDE im Rahmen des Wettbewerbs „NRW.Forschungskooperationen“ erfolgreich mit dem Projekt „Leben im transformierten Sozialstaat (TransSoz): ­Zielgruppenspezifische Reformwirkungen und Alltagspraxen“ behaupten. Das Forschungsvorhaben wird in Form eines Promotionskollegs ­organisiert und knüpft an das seit Frühjahr 2011 laufende, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte, kooperative Promotionskolleg zum Thema „Widersprüche gesellschaftlicher Integration. Zur Transformation Sozialer Arbeit“ an.
Prof. Ute Klammer und Prof. Fabian Kessl sind von UDE-Seite federführend; Kooperationspartner des Projektes sind die Fachhochschulen Düsseldorf und Köln.
Vor zehn Jahren entstand unsere junge Universität. In dieser Zeit ist viel passiert. Vom Zusammenwachsen zeugen die Berichte aus den Fakultäten, die die Höhepunkte in der Forschung des breiten akademischen Spektrums an unserer Universität sichtbar machen. Der vorliegende Bericht demonstriert eindrucksvoll, wie vielfältig, spannend und exzellent die Forschung an unserer Universität ist. Ob Interdisziplinarität oder Internationalität – die Erfolge können sich sehen lassen.
Auch in den kommenden Jahren konzentrieren wir unsere Kräfte darauf, die Zukunft unserer Universität in Forschung und Lehre zu gestalten. Eines zeigt dieser Forschungsbericht gewiss:
Unsere Fakultäten sind die wissenschaftlichen Keimzellen für hervorragende Ideen mit Zukunft.
Eine abwechslungsreiche und interessante Lektüre wünscht Ihnen Ihr Prof.Dr. Jörg Schröder.